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	<description>Der Wegweiser für Berliner Familien</description>
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		<title>väterzeit.de</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 08:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_un</dc:creator>
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		<description><![CDATA[v&#228;terzeit biete spezielle Informationen f&#252;r V&#228;ter: von der Bauanleitung f&#252;r die Wiege bis hin zu Konfliktfeldern in der Pubert&#228;t. Au&#223;erdem findet man hier Veranstaltungen, Kurse und Adressen aufgeschl&#252;sselt nach Regionen. zur Internetseite &#62;&#62;&#62;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://elterninfo.net/2012/04/11/vaterzeit-de/" target="_blank"><img alt="väterzeit.de" class="size-full wp-image-1231" src="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/vaeterzeit_250.jpg" style="width: 250px; height: 190px;" title="vaeterzeit_250" /></a>v&auml;terzeit biete spezielle Informationen f&uuml;r V&auml;ter: von der Bauanleitung f&uuml;r die Wiege bis hin zu Konfliktfeldern in der Pubert&auml;t. Au&szlig;erdem findet man hier Veranstaltungen, Kurse und Adressen aufgeschl&uuml;sselt nach Regionen.</p>
<p><span id="more-1232"></span></p>
<p><a href="http://www.vaeter-zeit.de" target="_blank">zur Internetseite &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Flexible und ergänzende Kinderbetreuung. Anmerkungen zu einem aktuellen Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 13:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Kathleen Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[unser Thema]]></category>
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		<description><![CDATA[Aufgabe von Familienpolitik ist es, ad&#228;quate Rahmenbedingungen f&#252;r Menschen zu schaffen, wenn sie sich f&#252;r Kinder und f&#252;r eine Familie entscheiden wollen. Familienpolitik muss sich am realen familiaren Leben und an den Lebensentw&#252;rfen von Frauen wie M&#228;nnern orientieren. Insbesondere muss es um die Bedarfe von Kindern gehen. Angesichts der Pluralisierung von Lebensformen gilt es auch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgabe von Familienpolitik ist es, ad&auml;quate Rahmenbedingungen f&uuml;r Menschen zu schaffen, wenn sie sich f&uuml;r Kinder und f&uuml;r eine Familie entscheiden wollen. Familienpolitik muss sich am realen familiaren Leben und an den Lebensentw&uuml;rfen von Frauen wie M&auml;nnern orientieren.</p>
<p><span id="more-1204"></span></p>
<p>Insbesondere muss es um die Bedarfe von Kindern gehen. Angesichts der Pluralisierung von Lebensformen gilt es auch, die Situation unterschiedlicher Familientypen zu ber&uuml;cksichtigen.</p>
<h2>Vereinbarkeit von Familie und Beruf</h2>
<p>Familienpolitik selbst ist vielf&auml;ltig. Ihr zentrales Thema und scheinbar ewig w&auml;hrende Herausforderung ist und bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese impliziert aus der hier gew&auml;hlten Perspektive die M&ouml;glichkeit, dass Erwachsene im arbeitsf&auml;higen Alter ihren Beruf mit dem Leben in der Familie und der Betreuung von Kindern vereinbaren k&ouml;nnen. Die Erwerbsarbeit ist gegenw&auml;rtig &ndash; so der allgemeine Konsens &#8211; der wichtigste externe Taktgeber f&uuml;r das Leben von Familien und beeinflusst dieses ma&szlig;geblich. &nbsp;</p>
<p>Grundpfeiler der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist &ndash; so das hier gew&auml;hlte Thema &#8211; eine&nbsp; qualitativ hochwertige, bedarfsgerechte Kinderbetreuung und eine geeignete Infrastruktur. Dazu geh&ouml;ren u.a.:</p>
<ul>
<li>Kindertagesst&auml;tten und Tagesm&uuml;tter,</li>
<li>Horte und Ganztagsschulen,</li>
<li>Eltern-Kind-Zentren, Familienzentren, Mehrgenerationenh&auml;user&nbsp; oder</li>
<li>Angebote an flexibler und erg&auml;nzender Kinderbetreuung au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten von Kita und Hort.</li>
</ul>
<p>Solche Einrichtungen und Angebote bieten grunds&auml;tzlich eine ganze Palette an M&ouml;glichkeiten, um beide Lebenswelten in Balance zu halten.</p>
<h2>Neuer Familienbericht der Bundesregierung nimmt ver&auml;nderte Zeitstrukturen in den Blick</h2>
<p>Im M&auml;rz dieses Jahres hat das Bundeskabinett den Achten Familienbericht zum Thema &quot;Zeit f&uuml;r Familie. Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik&quot; beschlossen und dem Bundestag vorgelegt.<br />
	Stellungnahmen zum 8. Familienbericht unter: <a href="http://zukunftsforum-familie.de/_data/Sonder-Info_8.Familienbericht.pdf" target="_blank">http://zukunftsforum-familie.de/_data/Sonder-Info_8.Familienbericht.pdf</a></p>
<p>Der Spezialbericht stellt Ergebnisse einer Analyse der zeitlichen Bed&uuml;rfnisse von Familien wie Gestaltungsm&ouml;glichkeiten einer gesellschaftlichen Zeitpolitik dar und zielt darauf ab, einen Beitrag f&uuml;r die Etablierung eines eigenst&auml;ndigen Politikfeldes &bdquo;Familienzeitpolitik&ldquo; zu leisten.&nbsp; Diese soll an Aktivit&auml;ten der Bundesregierung ankn&uuml;pfen und diese fortsetzen:</p>
<ul>
<li>die Einf&uuml;hrung des Elterngeldes,</li>
<li>der Ausbau der Kinderbetreuung f&uuml;r unter Dreij&auml;hrige oder</li>
<li>die Initiative &ldquo;Familienbewusste Arbeitszeiten&rdquo;.</li>
</ul>
<p>Zeit ist f&uuml;r ein gelingendes Familienleben f&uuml;r das Miteinander und die gegenseitige F&uuml;rsorge unerl&auml;sslich. Die f&uuml;r Familienleben notwendigen verl&auml;sslichen und flexiblen Zeitstrukturen sind im Lebensverlauf nicht nur unterschiedlich ausgepr&auml;gt, sondern sie werden auch durch externe Institutionen und Taktgeber bestimmt.</p>
<h2>Gr&uuml;nde f&uuml;r die Etablierung eines neuen Politikfeldes</h2>
<p>Eine wesentliche Ursache f&uuml;r die Notwendigkeit der Etablierung eine neuen Politikfeldes &bdquo;Familienzeitpolitik&ldquo; und eines ver&auml;nderten gesellschaftlichen Zeitregime findet sich in den ver&auml;nderten Erfordernissen des Erwerbslebens wie in der ver&auml;nderten Rolle von Frauen:<br />
	&nbsp;<br />
	Viele Menschen wollen (m&uuml;ssen) heute Familie und beruflichen Erfolg gleicherma&szlig;en in Einklang bringen. Die zunehmende Erwerbst&auml;tigkeit von Frauen, aber auch die steigenden Erfordernisse an Flexibilit&auml;t, Mobilit&auml;t und Verf&uuml;gbarkeit im Erwerbsleben machen ein weiterentwickeltes gesellschaftliches Zeitregime notwendig. Flexible zeitliche Puffer stehen an der Schnittstelle von Erwerbsarbeit und Familie nicht mehr so wie fr&uuml;her zur Verf&uuml;gung,&nbsp; die Zeitverwendung in der Erwerbsarbeit selbst unterliegt einem starken Wandel und verliert an Vorhersehbarkeit.</p>
<p><em>&bdquo;Hinsichtlich der Lage und Dauer der Arbeitszeiten stellen unterschiedliche Zeittaktungen eine familienpolitische Herausforderung dar. Arbeitszeit wurde in den letzten Jahren weiter flexibilisiert. Inzwischen arbeiten 40% der Besch&auml;ftigten in atypischen Arbeitszeiten, wie Nacht-, Schicht- und/oder Wochenendarbeit, die gesundheitliche Belastungen mit sich bringen k&ouml;nnen. &Uuml;berstunden, Schichtarbeit, Wochenendarbeit sind Beispiele, wie die quantitativen zeitlichen Anforderungen in einem Lebensbereich &ndash; hier in der Erwerbsarbeit &ndash; Zeitknappheit und fehlende Zeitsouver&auml;nit&auml;t in anderen Lebensbereichen, etwa im Familienleben, hervorrufen k&ouml;nnen. Diese Synchronisierungsprobleme und die daraus entstehenden zeitlichen Engp&auml;sse wirken sich &uuml;berall dort aus, wo ein Zeitregime herrscht, das von den anderen Lebensbereichen Anpassungsleistungen erfordert.&ldquo;</em> Achter Familienbericht &quot;Zeit f&uuml;r Familie. Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik&quot;,&nbsp; S. 53</p>
<p>Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die ver&auml;nderten zeitlichen Verh&auml;ltnisse sehen die Autoren des Familienberichtes insbesondere aber auch darin, dass die klassische Hausfrauenehe mit dem Vater in der Ern&auml;hrerrolle betr&auml;chtlich an Bedeutung verloren habe. Frauen verf&uuml;gen heute vielfach &uuml;ber weniger Zeit, die sie f&uuml;r andere zur Verf&uuml;gung stellen k&ouml;nnen bzw. seien auch nicht mehr so selbstverst&auml;ndlich bereit, dies zu tun.</p>
<h2>Zeitkonflikte bed&uuml;rfen gesellschaftlicher L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten</h2>
<p>Obwohl sich nachweislich gesellschaftliche Zeitstrukturen gewandelt haben, wird darauf noch nicht hinreichend reagiert. In bestimmten Lebensphasen entst&auml;nden mit einer gewissen Zwangsl&auml;ufigkeit strukturelle Zeitprobleme. Dies wirkt sich auf das Leben von Paaren aus. Insbesondere Eltern mit minderj&auml;hrigen Kindern wie auch Alleinerziehende leiden unter Zeitdruck, es entstehen unterschiedlich geartete Zeitkonflikte.</p>
<p>F&uuml;r viele Eltern mit kleineren oder auch Kindern im Schulalter ist es nicht immer leicht, im Alltag individuell geeignete Betreuungsl&ouml;sungen zu finden. Insbesondere f&uuml;r berufst&auml;tige Eltern ist es h&auml;ufig eine gro&szlig;e Herausforderung, den Anforderungen aus beiden Lebenswelten zu entsprechen. Klassischer Weise wird hier oft verwiesen auf nicht kompatible Zeitstrukturen von Arbeitszeiten, &Ouml;ffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen und Beh&ouml;rden. Die Situation spitzt sich zu, wenn kurzfristig unerwartete &Uuml;berstunden n&ouml;tig sind, Kinder krank werden oder etwa krankheitsbedingte Ausf&auml;lle bei der Kinderbetreuung auftreten.&nbsp; Zeit ist f&uuml;r ein&nbsp; gelingendes Familienleben, f&uuml;r das Miteinander und die gegenseitige F&uuml;rsorge unerl&auml;sslich. Die f&uuml;r Familien unerl&auml;sslichen verl&auml;sslichen und flexiblen Zeitstrukturen sind im Lebensverlauf nicht nur unterschiedlich ausgepr&auml;gt, sondern sie werden auch durch externe Institutionen und Taktgeber bestimmt.</p>
<p>Die Konsequenzen solcher Zeitkonflikte finden sich in der eingeschr&auml;nkten Lebensqualit&auml;t von Familien und ihrer Mitglieder wieder. Sie haben aber auch gesamtgesellschaftliche und volkswirtschaftliche Dimensionen:</p>
<ul>
<li>Kinderw&uuml;nsche werden aufgeschoben oder gar nicht realisiert,</li>
<li>Karriere- und berufliche Entwicklungsm&ouml;glichkeiten von Eltern &#8211; vor allem M&uuml;ttern &ndash; werden eingeschr&auml;nkt,</li>
<li>Erwerbspotenziale bleiben ungenutzt,</li>
<li>diskontinuierliche Erwerbsbeteiligung insbesondere von Frauen hat Folgen f&uuml;r das Alter und ist oft f&uuml;r Altersarmut verantwortlich zu machen</li>
</ul>
<h2>Erg&auml;nzende und flexible Kinderbetreuung eine Antwort auf ver&auml;nderte Zeitstrukturen?</h2>
<p>Das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Frage, eines ausreichenden, qualitativ hochwertigen und auch flexiblen Angebotes an Kinderbetreuung ist auch in Berlin hochaktuell. Der Berliner Familienbericht 2011 &bdquo;Zusammenleben in Berlin&ldquo; widmete sich ausf&uuml;hrlich der aktuellen Situation im Bereich der Kinderbetreuung und stellte noch einmal heraus, dass die Angebotssituation an Kinderbetreuung in unserer Stadt in vielerlei Hinsicht vergleichsweise positiv ist.&nbsp;<br />
	Download Familienbericht Berlin 2011 unter: <a href="http://www.familienbeirat-berlin.de/familienbericht.html" target="_blank">www.familienbeirat-berlin.de/familienbericht.html</a></p>
<p><a href="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/familienbericht-berlin-2011.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-1220" src="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/familienbericht-berlin-2011-212x300.jpg" style="width: 212px; height: 300px; float: left;" title="familienbericht-berlin-2011" /></a>Die Autoren des aktuellen Berliner Familienbericht 2011 stellen aber auch fest, dass &bdquo;&hellip; angesichts der sich &auml;ndernden Arbeitsbedingungen der Bev&ouml;lkerung und der Flexibilisierung der Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern (ist, K.F.). Das kommt Eltern und Arbeitgebern gleicherma&szlig;en zugute. Wenn aber diesen Flexibilisierungsbestrebungen kein entsprechendes Angebot an Kinderbetreuung gegen&uuml;bersteht, muss dieses Engagement in Teilen ins Leere laufen&ldquo; (Zusammenleben in Berlin. Der Familienbericht 2011. Zahlen, Fakten, Chancen und Risiken, Hrsg. v. Berliner Beirat f&uuml;r Familienfragen, Berlin 2011, S. 27).</p>
<p>Wenn man an erg&auml;nzende und flexible Kinderbetreuung in unserer Stadt denkt, dann fallen einem zun&auml;chst Personen mit Berufen bei der Feuerwehr, der Polizei, im Gesundheitswesen oder Handel ein. F&uuml;r Jeden augenscheinlich ist, dass etwa eine &Auml;rztIn oder Schwester im Krankenhaus f&uuml;r die PatientInnen ebenso in Notf&auml;llen zur Verf&uuml;gung stehen muss wie der Feuerwehrmann, wenn es brennt, oder die Polizei im Einsatz, bei Unf&auml;llen etwa.</p>
<p>Berlin ist eine Stadt der Wissenschaft und der Kreativwirtschaft. In der Medien-, Kreativ- und Kulturbranche t&auml;tige Personen sind ebenso von dieser speziellen Zeitproblematik betroffen. Wenn man beispielsweise an die allein erziehende Schauspielerin denkt, die f&uuml;r ihre zwei kleine M&auml;dchen mehrfach abends eine Betreuung ben&ouml;tigt, um in der Abendvorstellung eines bekannten Berliner Theaters auftreten zu k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem ben&ouml;tigt die junge Frau noch eine Kinderbetreuung, um mit ihrer kleinen Familie finanziell &bdquo;&uuml;ber die Runden&ldquo; zu kommen: sie kellnert zus&auml;tzlich, ihr zweites berufliches Standbein. Wenngleich sie sich tags&uuml;ber und an den Wochenende viel Zeit f&uuml;r ihre Kinder nimmt (nehmen kann), so reichen ihr die Regel&ouml;ffnungszeiten von Kita und Hort nicht aus, um ad&auml;quat am Erwerbsleben teilnehmen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Normalit&auml;t ist es heute in Gro&szlig;st&auml;dten wie Berlin auch, dass am Samstag oder bis in die Abendstunden Einkaufsm&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung stehen. Selbst der verkaufsoffene Sonntag geh&ouml;rt zum Alltag von Gro&szlig;st&auml;dten. Aber wer denkt dabei schon an das medizinische Personal, an Verk&auml;uferInnen, an ErzieherInnen in den Kinderg&auml;rten?</p>
<p>Was machen eigentlich Eltern mit solchen Berufen, wenn sie unabk&ouml;mmlich sind und die Kinder aus dem Kindergarten geholt werden m&uuml;ssen, weil dieser schlie&szlig;t oder wenn sie Nachtschicht haben? Was machen Eltern mit solchen Berufen angesichts verl&auml;ngerter Laden&ouml;ffnungszeiten oder Wochenendarbeitszeiten?</p>
<p>Der Bedarf an erg&auml;nzender und flexibler Kinderbetereuung au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten von Kita und Hort ist allgemein akzeptiert und ben&ouml;tigt keine weitgehenden Begr&uuml;ndung mehr. F&uuml;r die nachhaltige Realisierung von bedarfsgerechter Angeboten allerdings fehlt es an innovativen L&ouml;sungsvorschl&auml;gen und es fehlen Finanzierungsideen.</p>
<h2>Erg&auml;nzende und flexible Kinderbetreuung au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten von Kita und Hort &#8211; ein Angebot des Netzwerkes Berliner Kinderbetreuungsprojekte</h2>
<p>Das Netzwerk Berliner Kinderbetreuungsprojekte gibt es seit 1995. Initiator ist die SelbstHilfeInitiative Alleinerziehender, SHIA e.V., Landesverband Berlin. Das Netzwerk versteht sich als politische Interessenvertretung und als DienstleisterIn mit praktischen Unterst&uuml;tzungsangeboten f&uuml;r (Eineltern)Familien. Die Koordination des Netzwerkes obliegt SHIA e.V.<br />
	<a href="http://www.SHIA-berlin.de/Kinderbetreuung/Netzwerk" target="_blank">www.SHIA-berlin.de/Kinderbetreuung/Netzwerk</a></p>
<p>In den &ouml;stlichen Bezirken Berlins entstanden solche Kinderbetreuungsprojekte als Dienstleistungsangebot von SelbstHilfeInitiativen und Frauenvereinen 1990. Ziel war es, insbesondere Alleinerziehende zu unterst&uuml;tzen, die bekannterma&szlig;en in diesen Bezirken verst&auml;rkt vertreten waren und die Probleme mit der Vereinbarkeit von Erwerbst&auml;tigkeit und Familie wegen starrer &Ouml;ffnungszeiten von Kita bzw. Horten hatten. Im Jahre 1995 dann schlossen sich diese gemeinn&uuml;tzigen Tr&auml;ger zum &bdquo;Netzwerk Berliner Kinderbetreuungsprojekte&ldquo; zusammen.</p>
<p>F&uuml;r Alleinerziehende ist das Dienstleistungsanbot an erg&auml;nzender und flexibler Kin-derbetreuung nach wie vor wichtig. Kinderbetreuung ist Voraussetzung f&uuml;r eines: Viele Alleinerziehende k&ouml;nnen so am Erwerbsleben und auch am sozialen Leben in Berlin teilnehmen. Betreuung in den fr&uuml;hen Morgenstunden, am Nachmittag, abends und nachts. Die MitarbeiterInnen aus den Projekten des Netzwerkes stehen zur Verf&uuml;gung, um Verk&auml;uferInnen, Krankenschwestern, &Auml;rztInnen, die Webdesignerin, die DoktorantIn zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p>In der Historie des Netzwerkes variierte die Anzahl der Tr&auml;ger. Ursache hierf&uuml;r sind vor allem die wechselnden F&ouml;rderbedingungen: In den letzten 15 Jahren mussten Tr&auml;ger wie SEHstern e.V. (Projekt Kinderpension &bdquo;Kleine Vagabunden&ldquo;) aufgeben und konnten das Angebot nicht mehr unterbreiten. Andere k&ouml;nnen das Angebot nur unstet oder unter ung&uuml;nstigen Arbeitsbedingungen anbieten.</p>
<p>Gegenw&auml;rtig ist das Netzwerk damit konfrontiert, dass Kinderbetreuungsangebote von vier der acht Tr&auml;ger nicht unterbreitet werden k&ouml;nnen. In einem offenen Brief hat sich das Netzwerk deshalb an Berliner Akteure gewandt.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Die Auseinandersetzung der Familienpolitik mit dem Thema Zeit ist begr&uuml;&szlig;enswert. In der Familienberichterstattung spielen erg&auml;nzende und flexible Kinderbetreuungszeiten neben der Verbesserung der Ferienbetreuung sowie der Betreuung in Notf&auml;llen immer wieder eine Rolle. Es bleibt abzuwarten, wie sich die aktuellen Erkenntnisse innovativ in einer lokalen Zeitpolitik umsetzen lassen und sich Angebote gewinnbringend f&uuml;r Familien entwickeln und umsetzen lassen.</p>
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		<title>Medienkompetenz</title>
		<link>http://elterninfo.net/2012/02/29/unser-thema-des-monats-medienkompetenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 16:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#220;ber Medienkompetenz* wird in der &#214;ffentlichkeit gerne und viel diskutiert, wenn es um problembezogene Vorf&#228;lle im Zusammenhang mit der Nutzung der sogenannten &#8222;Neuen Medien&#8220; geht. H&#228;ufig wird dann die Forderung nach mehr Medienkompetenz erhoben. Das ist einerseits notwendig und zu begr&#252;&#223;en andererseits ist es schade, da die Begriffsbedeutung hierdurch auf das Thema Gefahrenvermeidung verengt wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&Uuml;ber Medienkompetenz* wird in der &Ouml;ffentlichkeit gerne und viel diskutiert, wenn es um problembezogene Vorf&auml;lle im Zusammenhang mit der Nutzung der sogenannten &bdquo;Neuen Medien&ldquo; geht. H&auml;ufig wird dann die Forderung nach mehr Medienkompetenz erhoben. Das ist einerseits notwendig und zu begr&uuml;&szlig;en andererseits ist es schade, da die Begriffsbedeutung hierdurch auf das Thema Gefahrenvermeidung verengt wird.</p>
<p><span id="more-1174"></span></p>
<p>Der Umgang mit Medien aller Art gilt heute zweifellos als integraler Bestandteil unseres Alltags. Im besonderen Ma&szlig;e trifft das auf die digitalen und internetgest&uuml;tzten Medien zu, die vor allem f&uuml;r Kinder und Jugendliche von hoher Faszination sind und zum realen Leben geh&ouml;ren. F&uuml;r sie bieten diese eine willkommene Erweiterung ihres Lebensraumes. Im Gegensatz zur &bdquo;Vorinternetgeneration&ldquo; trennen sie daher nicht unbedingt zwischen einer &bdquo;realen&ldquo; und einer &bdquo;virtuellen&ldquo; Welt. Sie nutzen Angebote wie z.B. Wikipedia zur Informationsbeschaffung genauso wie B&uuml;cher oder Zeitschriften; sie kommunizieren mit Freunden und Bekannten in Sozialen Netzwerken genauso wie auf dem Schulhof, in der Freizeiteinrichtung oder in der Familie; sie lernen und spielen, sie produzieren und konsumieren.</p>
<p>Die Begleitung von Kinder und Jugendlichen auf diesem Weg ist eine der wichtigsten Aufgaben &ndash; die Vermittlung von Medienkompetenz das Mittel, um gegebene Chancen zu f&ouml;rdern und Risiken zu minimieren. Der sichere und sch&ouml;pferische Gebrauch von Medien geh&ouml;rt heute zu den zentralen Kulturtechniken, wie Lesen, Schreiben und Rechnen, um in allen Bereichen des Lebens und der Gesellschaft teilhaben zu k&ouml;nnen. Hier sind Eltern, Lehrer und Sozialarbeiter gleicherma&szlig;en gefordert. Nur in der Wahrnehmung der gemeinsamen Verantwortung zur F&ouml;rderung von Medienkompetenz kann es gelingen, Kinder und Jugendliche f&uuml;r ihre Zunkunft fit zu machen.</p>
<p>Dazu gibt es in Berlin und dar&uuml;ber hinaus viele gute Beispiele, Programme, Initiativen, Konzepte und Hilfsangebote, von denen elterninfo.net Ihnen hier nur einige vorstellen kann:</p>
<p><strong>Berliner Landesprogramm jugendnetz-berlin</strong><br />
	Eine jugendpolitische Initiative zur F&ouml;rderung von Medienkompetenz im au&szlig;erschulischen Bereich, in Kooperation mit Schule und Unternehmen. In jedem Bezirk stehen Medienkompetenzzentren als Ansprechpartner, Anbieter und Vermittler zur Verf&uuml;gung. Die Internetseite des Landesprogramms ist die Informations- und Kommunikationsplattform der Berliner Jugendarbeit und bietet eine F&uuml;lle von Informationen und Querverweisen zu vielen Themen und Fragen rund um die Medienbildung.<br />
	<a href="http://www.jugendnetz-berlin.de" target="_blank">www.jugendnetz-berlin.de</a></p>
<p><strong>Rat und Hilfe &#8211; jugendnetz-berlin.de</strong><br />
	In dieser Rubrik bietet das Internetportal von jugendnetz-berlin jede Menge Hinweise auf unterschiedlichste Hilfsangebote, so u.a. auch zum Problemen des Mobbings und Cyberbullyings.<br />
	<a href="http://www.jugendnetz-berlin.de/ger/profiwissen/rat/001ratundhilfe.php?navanchor=1010060" target="_blank">Direktlink</a></p>
<p><strong>comp@ss &ndash; der Kinder- und Jugend-Computerf&uuml;hrerschein</strong><br />
	comp@ss ist ein zertifizierter Bildungsstandard. Durch praxisorientierte Computerarbeit erwerben Kinder und Jugendliche F&auml;higkeiten und Fertigkeiten, die ihnen helfen, sich in der Informationsgesellschaft zu orientieren.<br />
	<a href="http://www.compass-berlin.de" target="_blank">www.compass-berlin.de</a></p>
<p><strong>eEducation Berlin Masterplan</strong><br />
	Seit 2005 das p&auml;dagogische Rahmenkonzept der Senatsverwaltung f&uuml;r Bildung f&uuml;r den Einsatz von&nbsp; Informations- und Kommunikationstechnik in Berliner Schulen.<br />
	<a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/eeducation/eeducation_masterplan_berlin_2005.pdf?download.html">Download</a></p>
<p><strong>watch your web</strong><br />
	Eine bundesweite Kampagne f&uuml;r sicheres surfen im Web. Die gleichnamig Internetplattform richtet sich an Jugendliche und bietet Filme, einen Web-Test, Tipps f&uuml;r mehr Sicherheit im Netz und vieles mehr.<br />
	<a href="http://www.watchyourweb.de" target="_blank">www.watchyourweb.de</a></p>
<p><strong>Blinde Kuh</strong><br />
	Die erste deutschsprachige Suchmaschine (nicht nur) f&uuml;r Kinder mit unz&auml;hligen Hinweisen und Ratschl&auml;gen f&uuml;r gefahrlosen Spass im Internet.<br />
	<a href="http://www.blinde-kuh.de" target="_blank">www.blinde-kuh.de</a></p>
<p><strong>fragFINN</strong><br />
	Eine Netz f&uuml;r Kinder &#8211; mit Informationsangeboten f&uuml;r Eltern zum sicheren surfen<br />
	<a href="http://www.fragfinn.de/kinderliste.html" target="_blank">www.fragfinn.de</a></p>
<p><strong>handysektor.de</strong><br />
	Eine Informationsportal zu Fragen der Sicherheit in mobilen Netzen, u.a.<br />
	<a href="http://www.handysektor.de" target="_blank">www.handysektor.de</a></p>
<p><strong>klicksafe.de</strong><br />
	Das Internetportals der gleichnamigen EU-Initiative f&uuml;r mehr Sicherheit im Netz, mit vielen Hinweisen, Serviceangeboten und Materialien zum Thema.<br />
	<a href="http://www.klicksafe.de/" target="_blank">www.klicksafe.de</a></p>
<p><strong>Fachstelle f&uuml;r Suchtpr&auml;vention</strong><br />
	Geboten werden eine Vielzahl an Rat und Hilfe sowie Veranstaltungen, u.a. auch zum Thema Online- und Spielesucht.<br />
	<a href="http://www.berlin-suchtpraevention.de" target="_blank">www.berlin-suchtpraevention.de</a></p>
<p>*) Begriffserkl&auml;rung Medienkompetenz auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz" target="_blank">Wikipedia</a></p>
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		<title>familien-fuer-kinder.de</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:25:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Angebote der Familien f&#252;r Kinder gGmbH richten sich an (k&#252;nftige) Pflegeeltern und Tagesm&#252;tter oder -v&#228;ter sowie an Eltern, die einen Tagespflegeplatz f&#252;r ihr Kind suchen. Au&#223;erdem werden Eltern unterst&#252;tzt, die wegen einer Krisen- oder Notsituation &#252;berlegen, ihr Kind in einer anderen Familie unterzubringen. www.familien-fuer-kinder.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.familien-fuer-kinder.de" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-1110" height="190" src="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/familien-fuer-kinder_250.jpg" title="familien-fuer-kinder_250" width="250" /></a>Die Angebote der Familien f&uuml;r Kinder gGmbH richten sich an (k&uuml;nftige) Pflegeeltern und Tagesm&uuml;tter oder -v&auml;ter sowie an Eltern, die einen Tagespflegeplatz f&uuml;r ihr Kind suchen. Au&szlig;erdem werden Eltern unterst&uuml;tzt, die wegen einer Krisen- oder Notsituation &uuml;berlegen, ihr Kind in einer anderen Familie unterzubringen.</p>
<p><span id="more-1134"></span></p>
<p><a href="http://www.familien-fuer-kinder.de" target="_blank">www.familien-fuer-kinder.de</a></p>
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		<title>Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_un</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Berlin unterst&#252;tzt und st&#228;rkt Eltern im Umgang mit Kindern, die eine Lese-Rechtschreib- oder Rechenschw&#228;che haben. Der Verein&#160; l&#228;dt zum Austausch und gegenseitiger Hilfe ein, informiert &#252;ber verschiedene M&#246;glichkeiten, die Kinder zu f&#246;rdern und bietet Einzelberatungen und Elterngruppen an. &#62;&#62;&#62; zur Internetseite Der Landesverband bietet regelm&#228;&#223;ig Fachvortr&#228;ge f&#252;r Interessierte, Fachleute und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lvl-berlin.de/node/3" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-1112" height="190" src="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/lvl-berlin_250.jpg" title="lvl-berlin_250" width="250" /></a>Der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Berlin unterst&uuml;tzt und st&auml;rkt Eltern im Umgang mit Kindern, die eine Lese-Rechtschreib- oder Rechenschw&auml;che haben. Der Verein&nbsp; l&auml;dt zum Austausch und gegenseitiger Hilfe ein, informiert &uuml;ber verschiedene M&ouml;glichkeiten, die Kinder zu f&ouml;rdern und bietet Einzelberatungen und Elterngruppen an.</p>
<p><span id="more-1126"></span></p>
<p><strong><a href="http://lvl-berlin.de/node/3" target="_blank">&gt;&gt;&gt; zur Internetseite</a></strong></p>
<p>Der Landesverband bietet regelm&auml;&szlig;ig Fachvortr&auml;ge f&uuml;r Interessierte, Fachleute und Eltern an.</p>
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		<title>stadtteilzentren.de</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_un</dc:creator>
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		<description><![CDATA[stadtteilzentren.de ist die Homepage des Verbands f&#252;r sozial-kulturelle Arbeit. Unter seinem Dach haben sich Nachbarschaftsheime, B&#252;rgerh&#228;user und Stadtteilzentren zusammengeschlossen. Diese Einrichtungen bieten Kurse, Veranstaltungen, Gruppen, Beratung und Unterst&#252;tzung f&#252;r Familien und sind ein Treffpunkt f&#252;r die Nachbarschaft. www.stadtteizentren.de Berliner Stadtteilzentren im Kiezatlas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtteilzentren.de" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-1147" height="190" src="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/vsk-stadtteilzentren_250.jpg" title="vsk-stadtteilzentren_250" width="250" /></a>stadtteilzentren.de ist die Homepage des Verbands f&uuml;r sozial-kulturelle Arbeit. Unter seinem Dach haben sich Nachbarschaftsheime, B&uuml;rgerh&auml;user und Stadtteilzentren zusammengeschlossen. Diese Einrichtungen bieten Kurse, Veranstaltungen, Gruppen, Beratung und Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Familien und sind ein Treffpunkt f&uuml;r die Nachbarschaft.</p>
<p><span id="more-1115"></span></p>
<p><a href="http://www.stadtteilzentren.de" target="_blank">www.stadtteizentren.de</a></p>
<p><a href="http://www.kiezatlas.de/browse/alle-bezirke" target="_blank">Berliner Stadtteilzentren im Kiezatlas</a></p>
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		<title>kinderpflegenetzwerk.de</title>
		<link>http://elterninfo.net/2012/01/13/kinderpflegenetzwerk-de/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_un</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Kinder Pflege Netzwerk haben sich engagierte Menschen zusammen gefunden, um Familien mit einem pflegebed&#252;rftigen Kind oder Jugendlichen im schwierigen Alltag zu unterst&#252;tzen. Eltern und Experten aus der Kinderkrankenpflege und Beratungsstellen, Therapeuten und P&#228;dagogen stehen betroffenen Familien mit ihrem Wissen zur Verf&#252;gung. &#62;&#62;&#62; zur Internetseite Beim Kinder Pflege Netzwerk dreht sich alles um Kinder und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/kinderpflegenetzwerk_250.jpg"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-1100" height="190" src="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/kinderpflegenetzwerk_250.jpg" title="kinderpflegenetzwerk_250" width="250" /></a>Im Kinder Pflege Netzwerk haben sich engagierte Menschen zusammen gefunden, um Familien mit einem pflegebed&uuml;rftigen Kind oder Jugendlichen im schwierigen Alltag zu unterst&uuml;tzen. Eltern und Experten aus der Kinderkrankenpflege und Beratungsstellen, Therapeuten und P&auml;dagogen stehen betroffenen Familien mit ihrem Wissen zur Verf&uuml;gung.</p>
<p><span id="more-1101"></span><strong><a href="http://www.kinderpflegenetzwerk.de/ueber_uns/" target="_blank">&gt;&gt;&gt; zur Internetseite</a></strong></p>
<p>Beim Kinder Pflege Netzwerk dreht sich alles um Kinder und Jugendliche, die aufgrund einer chronischen, schweren oder seltenen Erkrankung oder einer Behinderung besonders pflege- oder hilfebed&uuml;rftig sind. Der eingetragene und gemeinn&uuml;tzige Verein ist eine von Angeh&ouml;rigen pflegebed&uuml;rftiger Kinder initiierte Selbsthilfeorganisation.</p>
<p>	Im Sinne der Elternselbsthilfe will er anderen betroffenen Familien vor allem Orientierung bieten bei Fragen zur Pflegeversicherung, bei der Suche nach Entlastungsm&ouml;glichkeiten in der t&auml;glichen Pflege oder der Entscheidung f&uuml;r oder gegen bestimmte Hilfsmittel oder Therapieformen. Er m&ouml;chte dazu beitragen, die besondere Lebenssituation von pflegebed&uuml;rftigen Kindern und Jugendlichen und deren Familien zu verbessern.</p>
<p>	Der Verein informiert sowohl &uuml;ber seine Homepage als auch &uuml;ber Printmedien und auf Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu pflegerechtlichen und anderen Themen f&uuml;r Familien mit chronisch kranken, behinderten und/oder pflegebed&uuml;rftigen Kindern und Jugendlichen. Dazu geh&ouml;ren u.a. Hinweise zu Literatur, Urteilen, Publikationen, Arbeitshilfen, Anlaufstellen und n&uuml;tzlichen Links, Erfahrungsberichte, Umfragen oder Veranstaltungshinweise.</p>
<p>	Er ber&auml;t, unterst&uuml;tzt und vernetzt betroffene Familien untereinander und mit Experten und betreibt Aufkl&auml;rungs- und Lobbyarbeit zur Pflegebed&uuml;rftigkeit bei Kindern und Jugendlichen.</p>
<p><a href="http://www.kinderpflegenetzwerk.de" target="_blank">www.kinderpflegenetzwerk.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Freiwillige unterstützen Familien</title>
		<link>http://elterninfo.net/2012/01/03/freiwillige-unterstutzen-familien/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Brendel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Leben von Familien hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland stark gewandelt. Gesellschaftliche Entwicklungen, die oft mit Begriffen wie Individualisierung und Enttraditionalisierung beschrieben werden, haben Lebenswirklichkeiten f&#252;r heutige Familien hervorgebracht, die sich von denen der Elterngeneration ma&#223;geblich unterscheiden. Die r&#228;umliche Entfernung zwischen erwachsenen Kindern und ihren Herkunftsfamilien hat nicht zuletzt bedingt durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben von Familien hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland stark gewandelt. Gesellschaftliche Entwicklungen, die oft mit Begriffen wie Individualisierung und Enttraditionalisierung beschrieben werden, haben Lebenswirklichkeiten f&uuml;r heutige Familien hervorgebracht, die sich von denen der Elterngeneration ma&szlig;geblich unterscheiden.</p>
<p><span id="more-1058"></span></p>
<p>Die r&auml;umliche Entfernung zwischen erwachsenen Kindern und ihren Herkunftsfamilien hat nicht zuletzt bedingt durch die berufliche Mobilit&auml;t zugenommen. Als Folge ist festzustellen, dass famili&auml;re Netzwerke, gewachsene Freundeskreise oder Nachbarschaftsbeziehungen als Unterst&uuml;tzungsressource f&uuml;r junge Familien oft nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen. Deshalb kommt der Entlastung von Eltern durch institutionelle Angebote heute eine herausragende Rolle zu.</p>
<h2>Flexible Kinderbetreuung</h2>
<p>In den zur&uuml;ckliegenden Jahren hat sich eine gro&szlig;e Bandbreite von Projekten und Angeboten entwickelt, welche Unterst&uuml;tzung anbieten. Neben kommerziellen Angeboten wie Babysittervermittlungen gibt es Projekte, welche bei freien Tr&auml;gern angesiedelt sind und sich der flexiblen Kinderbetreuung au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten von Kita und Horten widmen. Dazu geh&ouml;ren beispielsweise Projekte, die im <a href="http://www.shia-berlin.de/kinderbetreuung.netzwerk.htm" target="_blank">Netzwerk Berliner Kinderbetreuungsprojekte</a> organisiert sind.</p>
<h2>Mentoring und Patenschaft</h2>
<p>Dar&uuml;ber hinaus setzen mehr und mehr Angebote auf b&uuml;rgerschaftliches Engagement. Hier gliedert sich das Feld auf in Projekte, welche die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume begleiten wollen. Neben Unterst&uuml;tzung geht es hier oft auch um Bildung und den Ausgleich von Benachteiligungen, wie beispielsweise bei der Initiative <a href="http://www.arbeiterkind.de" target="_blank">Arbeiterkind.de</a>. Diese richtet sich an Sch&uuml;ler/innen und Studierende, die als erste in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben. Diese k&ouml;nnen &uuml;ber die Internetplattform Kontakt zu Mentor/innen aufnehmen und sich Rat holen. Eine gro&szlig;e Anzahl weiterer Mentoring- und Patenprojekten findet sich in der Projektdatenbank der &bdquo;<a href="/www.aktion-zusammenwachsen.de/index.php?atlas_blnd=Berlin&amp;atlas_plz=&amp;atlas_spunkt=1&amp;projekt=&amp;id=70" target="_blank">aktion zusammenwachsen</a>&ldquo;.</p>
<h2>Freiwillige unterst&uuml;tzen Familien im Alltag</h2>
<p>Andere Angebote wie beispielsweise &bdquo;<a href="http://www.wellcome-online.de" target="_blank">wellcome &ndash; Praktische Hilfe f&uuml;r Familien nach der Geburt</a>&ldquo; fokussieren sich auf die alltagspraktische Unterst&uuml;tzung von Familien. Ziel ist es, Familien pr&auml;ventiv Entlastung zu bieten und vor &Uuml;berforderung zu sch&uuml;tzen. In Abgrenzung zu langfristigen Patenmodellen wird die Unterst&uuml;tzung als zeitlich befristete Nachbarschaftshilfe organisiert.</p>
<p>Der Einsatz von Freiwilligen bietet zahlreiche Chancen. Eine der wichtigsten besteht darin, dass die Hilfe von Freiwilligen auf einer anderen Motivation basiert, als die Unterst&uuml;tzung von Fachkr&auml;ften oder Dienstleistern. Auf der Ebene des Einzelnen ist freiwilliges Engagement insbesondere im sozialen Bereich Ausdruck der Anteilnahme und des Interesses am Wohlergehen anderer Menschen.</p>
<p>Aufgrund ihrer spezifischen Haltung, die von den Hilfeempfangenden als nicht kontrollierend oder stigmatisierend wahrgenommen wird, gelingt ihnen mitunter der Zugang zu belasteten Familien, welche entweder keine fachliche Hilfe erhalten oder annehmen w&uuml;rden. Eine Mitte der 1990er Jahre durchgef&uuml;hrte Studie der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin belegt diese Beobachtung. &bdquo;Ehrenamtliche stellen eine besondere N&auml;he zu den hilfebed&uuml;rftigen Menschen her und verleihen sozialer Arbeit jene spezielle Form der pers&ouml;nlichen Zuwendung, die in vielen F&auml;llen Voraussetzung f&uuml;r eine Verbesserung der Situation der Betroffenen ist.&ldquo;</p>
<h2>Voraussetzungen der Freiwilligenarbeit</h2>
<p>Neben Chancen hat die Arbeit mit Freiwilligen nat&uuml;rlich auch Grenzen. Je nach Angebot sind diese in Abgrenzung zu professionellen Angeboten der sozialen Arbeit auszuloten. Die Gratwanderung besteht in vielen F&auml;llen darin, freiwilliges Engagement nicht zum L&uuml;ckenb&uuml;&szlig;er f&uuml;r unzureichend finanzierte soziale Strukturen zu machen. Zudem gilt es auch, die Freiwilligen vor &Uuml;berforderungen zu sch&uuml;tzen, sie also nicht in Situationen in den Einsatz zu bringen, welche professionelle Hilfen erfordern.</p>
<p>Last but not least gilt es darauf hinzuweisen, dass auch freiwilliges Engagement nicht zum Nulltarif zu haben ist. F&uuml;r gewinnbringendes freiwilliges Engagement braucht es gute Rahmenbedingungen und klare Regelungen. &bdquo;Freiwillige wollen das Gef&uuml;hl haben, gebraucht zu werden. Es ist f&uuml;r sie von gro&szlig;er Bedeutung zu wissen, dass ihre Arbeit wichtig ist und sie etwas bewirken. Sie erwarten, dass ihre Arbeit gew&uuml;rdigt wird und man sich Zeit f&uuml;r sie nimmt.&ldquo;</p>
<p>Organisationen, die Freiwilligenarbeit nutzen wollen, m&uuml;ssen diese Arbeit planen, ihre Freiwilligen anleiten und unterst&uuml;tzen. Da sich Ehrenamtliche freiwillig und unentgeltlich engagieren, tun sie dies nur solange, sie &bdquo;ein gutes Gef&uuml;hl&ldquo; haben.</p>
<p>Die Bedeutung derartig gelingender Kooperation und Integration von professionellen, freiwilligen und familialen Unterst&uuml;tzungsleistungen f&uuml;r die Familienfreundlichkeit unserer Gesellschaft betont bereits der 7. Familienbericht des Bundesministeriums f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Jahr 2006. Da k&uuml;nftig ein &bdquo;Teil der Generationenbeziehungen (&#8230;) zunehmend au&szlig;erhalb herk&ouml;mmlicher Familienstrukturen stattfinden&ldquo; wird, &bdquo;Familie kleiner, bunter und mobiler wird, k&ouml;nnen wir auf das Geben und Empfangen von Alltagssolidarit&auml;ten nicht verzichten. Wir m&uuml;ssen deshalb neue Netze schaffen, um die Vorteile der fr&uuml;heren Gro&szlig;familie in moderne Sozialstrukturen&ldquo; zu &uuml;bertragen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.ehrenamtsbibliothek.de/literatur/Kurze%20Geschichte%20der%20Ehrenamtlichkeit.pdf" target="_blank">Geschichte der Ehrenamtlichkeit </a></p>
<p><a href="http://www.ehrenamtsbibliothek.de/literatur/39%20Moeglichkeiten%20des%20Volunteering%20in%20dem%20Bereich%20der%20Hil.pdf" target="_blank">M&ouml;glichkeiten des Volonteering in dem Bereich der Hilfen zur Erziehung</a></p>
<p><a href="http://www.bmfsfj.de/doku/familienbericht/haupt.html" target="_blank">Siebter Familienbericht</a></p>
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		<title>Familien- und Elternzentren in Berliner Kitas</title>
		<link>http://elterninfo.net/2011/12/12/familien-und-elternzentren-in-berliner-kitas/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 11:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RolandGeiger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was gibt es bereits? Was soll entstehen? Der Ausgangspunkt: Bildung ist Zukunft &#8211; das Berliner Bildungsprogramm f&#252;r die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ist vor gut f&#252;nf Jahren an den Start gegangen. Die individuelle F&#246;rderung steht nun noch st&#228;rker im Fokus und kein Kind soll davon ausgeschlossen sein. Da Kitas ein Teil des Kiezes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was gibt es bereits? Was soll entstehen? Der Ausgangspunkt: Bildung ist Zukunft &ndash; das Berliner Bildungsprogramm f&uuml;r die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ist vor gut f&uuml;nf Jahren an den Start gegangen. Die individuelle F&ouml;rderung steht nun noch st&auml;rker im Fokus und kein Kind soll davon ausgeschlossen sein.</p>
<p><span id="more-1039"></span></p>
<p><a href="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/piazza-familienzentrum_250.jpg"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-1030" height="190" src="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/piazza-familienzentrum_250.jpg" title="piazza-fmilienzentrum_250" width="250" /></a>Da Kitas ein Teil des Kiezes und nah dran an Eltern sind, w&auml;chst ihnen &ndash; wenn sie zu Familienzentren werden &ndash; eine besondere Rolle zu, beispielsweise f&uuml;r fr&uuml;he Hilfen nach der Geburt oder f&uuml;r Momente besonderen Unterst&uuml;tzungsbedarfs.</p>
<p>Ein Familienzentrum ist in einer im Wohnumfeld bekannten und vertrauten Kindertagesst&auml;tte angesiedelt. Hier finden auch Aktivit&auml;ten f&uuml;r Kinder statt, die nicht in der Kita betreut werden. Au&szlig;erdem bietet das Familienzentrum Informationen und Beratung f&uuml;r Eltern, f&ouml;rdert deren Selbsthilfeaktivit&auml;ten und vernetzt sich mit anderen Angeboten in der Umgebung.</p>
<p>Auf dieser Grundlage beabsichtigt die verantwortliche Senatsverwaltung schrittweise ein Netzwerk von 100 Familienzentren in Berliner Kitas zu f&ouml;rdern.&nbsp; Um diese sinnvolle Planung voranzutreiben, haben die Stiftung Parit&auml;t Berlin und die Jugend- und Familienstiftung Berlin (jfsb) im Jahr 2011 das F&ouml;rderprogramm &bdquo;Kita, Familie &amp; mehr&ldquo; ausgeschrieben. Dadurch werden Tr&auml;ger von Kindertagesst&auml;tten unterst&uuml;tzt schon jetzt Teilaspekte der Familienzentren umzusetzen. Weitere Informationen zum F&ouml;rderprogramm unter <a href="http://www.jfsb.de/ger/KitaFamilieMehr/EinfuehrungKitaFamilie.php" target="_blank">www.jfsb.de</a></p>
<h2>Beispiel: Piazza &ndash; Kompetenzzentrum Familie und Nachbarschaft<br />
	Ein niedrigschwelliges Angebot der Elternbildung und -beratung</h2>
<h2>&nbsp;</h2>
<p><strong>Entstehung</strong></p>
<p>St&uuml;tzrad e.V. als Freier Tr&auml;ger der Jugendhilfe, mit langj&auml;hrigen Erfahrungen in den ambulanten Hilfen zur Erziehung, hat nach M&ouml;glichkeiten gesucht, Familien, die Rat und Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigen, diese leicht zug&auml;nglich, das hei&szlig;t, ohne Wartezeiten und zus&auml;tzliche Wege, zur Verf&uuml;gung zu stellen. Deshalb sind wir mit unserer Arbeit an den Ort gegangen, an dem die meisten Eltern sich zweimal am Tag aufhalten &#8211; den Kindergarten. Unsere Angebote richten sich an Eltern die Fragen oder Probleme haben. Da unsere Arbeit sehr fr&uuml;h in der Elternbiographie beginnt, leistet sie einen wichtigen Beitrag im Bereich der Fr&uuml;hen Hilfen.</p>
<p><strong>Arbeitsweise</strong></p>
<p>Der wichtigste Bereich unserer Arbeit ist die offene Basis-, Erziehungs- und Familienberatung, die einmal w&ouml;chentlich zu einer festen Zeit im Kindergarten angeboten wird. Diese Sprechstunde k&ouml;nnen Eltern ohne vorherige Anmeldung und ohne, dass f&uuml;r sie Kosten entstehen, in Anspruch nehmen. Damit sind drei wichtige Prinzipien unserer Arbeit genannt: Sie findet zuverl&auml;ssig zu festen Zeiten statt, ist kostenlos und es fallen keine zus&auml;tzlichen Wege und Wartezeiten an.</p>
<p>Neben der Beratungssprechstunde bieten wir thematische Elternnachmittage zu Themen die von den Eltern gew&uuml;nscht wurden, an. W&auml;hrend dieser Veranstaltungen werden die Kinder im Kindergarten betreut.</p>
<p>Am Angebot des Elterncaf&eacute;s sch&auml;tzen die Eltern, dass ihnen ein nichtkommerzieller Treffpunkt zur Verf&uuml;gung steht, an dem sie untereinander in Kontakt treten, sich gegenseitig unterst&uuml;tzen und sich &uuml;ber Erziehungsfragen austauschen k&ouml;nnen. Gerade f&uuml;r Eltern mit sonst wenigen Kontakten ergibt sich hieraus oft hilfreiche Unterst&uuml;tzung. Dar&uuml;ber hinaus empfehlen sich die Eltern gegenseitig, bei Fragen und Problemen, die Beratungssprechstunde aufzusuchen.</p>
<p>In die beschriebene Arbeit sind die Erzieherinnen, als wichtige Vertrauenspersonen der Eltern, sehr eng einbezogen. Sie laden zu den Elternbildungsveranstaltungen ein und bauen eine Br&uuml;cke zur Beratungssprechstunde, wenn Schwellen&auml;ngste bestehen.</p>
<p>Nicht selten suchen Erzieherinnen und Eltern gemeinsam die Sprechstunde auf, um gemeinsam f&uuml;r das Wohl des Kindes sorgen zu k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Chancen</strong></p>
<p>Sehr wichtig f&uuml;r den Aufbau von gegenseitigem Vertrauen, ohne das wir nicht arbeiten k&ouml;nnten, ist die M&ouml;glichkeit, die Angebote von Piazza zuverl&auml;ssig und langfristig anbieten zu k&ouml;nnen. Wenn diese Zuverl&auml;ssigkeit gew&auml;hrleistet ist, bietet unser Konzept die Chance, gemeinsam mit den Familien und ggf. den Erzieherinnen, famili&auml;re Probleme zu bearbeiten bevor sie schwerwiegender werden. Mit relativ wenig personellem und zeitlichem Aufwand lassen sich viele Familien erreichen und k&ouml;nnen wir f&uuml;r Entlastung sowohl f&uuml;r die Eltern, als auch f&uuml;r die Erzieherinnen sorgen.</p>
<p>Zitat von Frau G., Mutter in einem unserer Kooperationskinderg&auml;rten: &bdquo;Ich h&auml;tte gar nicht die Kraft, woanders in die Beratung zu gehen. Hier bin ich morgens sowieso.&ldquo;</p>
<p>Das Angebot &bdquo;Piazza&ldquo; wurde 2010 evaluiert. Den Bericht finden sie hier: <a href="http://www.stuetzrad.de/index.php?id=27" target="_blank">www.stuetzrad.de</a></p>
<p><em>Geschrieben von: Roland Geiger (jfsb) und Anja Barthel-Kuhl (St&uuml;tzrad e.V.)</em></p>
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		<title>Studieren mit Kind in Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 14:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carola Wanzek</dc:creator>
				<category><![CDATA[unser Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinerziehende]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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		<description><![CDATA[Lassen sich Studium und Kind &#252;berhaupt miteinander vereinbaren? Die Antwort lautet: Es ist m&#246;glich, wenn auch alles andere als einfach. W&#228;hrend der Studienzeit Eltern zu sein oder zu werden, f&#252;hrt in weiten Teilen zur Umorganisation des bisherigen Lebens. Das eigene Organisationstalent ist gefordert, um den Spagat zwischen Studium, Kind, Haushalt und eventuellen Nebenjobs zu managen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lassen sich Studium und Kind &uuml;berhaupt miteinander vereinbaren? Die Antwort lautet: Es ist m&ouml;glich, wenn auch alles andere als einfach. W&auml;hrend der Studienzeit Eltern zu sein oder zu werden, f&uuml;hrt in weiten Teilen zur Umorganisation des bisherigen Lebens.</p>
<p><span id="more-993"></span></p>
<p><a href="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/studentenwerk-berlin_250.jpg"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-1022" height="190" src="http://elterninfo.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/studentenwerk-berlin_250.jpg" title="studentenwerk-berlin_250" width="250" /></a>Das eigene Organisationstalent ist gefordert, um den Spagat zwischen Studium, Kind, Haushalt und eventuellen Nebenjobs zu managen und die Balance zu finden zwischen den eigenen Anspr&uuml;chen und den Anspr&uuml;chen, die Studium, Familie und Job an einen stellen. Es ist aber nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine gro&szlig;e pers&ouml;nliche Bereicherung, Studium und Elternschaft zu vereinbaren. Und Sie sind nicht allein: Der Anteil Studierender mit einem oder mehreren Kindern liegt in Berlin bei 9 Prozent (laut 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks).</p>
<p>Inzwischen haben sich auch die meisten Berliner Hochschulen auf die Zielgruppe der Studierenden mit Familie eingestellt. Zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Familie k&ouml;nnen verschiedene Beratungsangebote an den Hochschulen genutzt werden. N&uuml;tzliche Informationen zum Thema gibt die demn&auml;chst auch in neuer Auflage erscheinende Brosch&uuml;re des Berliner Studentenwerkes: &bdquo;Studieren mit Kind&ldquo;<br />
	<a href="http://www.studentenwerk-berlin.de/bub/dokumente/index.html" target="_blank">www.studentenwerk-berlin.de/bub/dokumente/index.html</a><br />
	<a href="http://www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung/studieren_mit_kind/index.html" target="_blank">www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung/studieren_mit_kind/index.html</a></p>
<h2>Familienb&uuml;ros der Berliner Hochschulen</h2>
<p>Viele Hochschulen b&uuml;ndeln ihre familienfreundlichen Angebote und Dienstleistungen bereits in zentralen Familienb&uuml;ros.</p>
<p><strong>Familienb&uuml;ro an der Technischen Universit&auml;t Berlin</strong><br />
	Stra&szlig;e des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Raum H 6162<br />
	Carola Wanzek, Telefon: 030-314-23332, E-Mail: familienbuero@zuv.tu-berlin.de<br />
	Sprechzeiten: Di, 10-12 Uhr und nach Vereinbarung<br />
	<a href="http://www.tu-berlin.de/familie" target="_blank">www.tu-berlin.de/familie</a></p>
<p><strong>Familienb&uuml;ro der FU Berlin</strong><br />
	Rudeloffweg 25&ndash;27 (1. Etage), 14195 Berlin<br />
	Telefon: 030-838-511 37, E-Mail: familienbuero@fu-berlin.de<br />
	Sprechzeiten: Montag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr<br />
	um vorherige Anmeldung wird gebeten.<br />
	<a href="http://www.fu-berlin.de/sites/familienbuero/index.html" target="_blank">www.fu-berlin.de/sites/familienbuero/index.html</a></p>
<p><strong>Familienb&uuml;ro der HU Berlin</strong><br />
	Unter den Linden 6, 10117 Berlin, Raum 1108<br />
	Telefon: 030 2093-2191, familienservice@uv.hu-berlin.de<br />
	Dr. Dieter M&ouml;ke und Dr. Birgit R&ouml;&szlig;ler<br />
	Sprechstunde: Montag, Dienstag, Donnerstag 13 bis 16 Uhr<br />
	Mittwoch, Freitag 9 bis 12 Uhr<br />
	Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit: Dienstag 13 bis 16 Uhr<br />
	Mittwoch 9 bis 12 Uhr<br />
	<a href="http://www.hu-berlin.de/familienbuero" target="_blank">www.hu-berlin.de/familienbuero</a></p>
<p><strong>Familienb&uuml;ro an der Beuth Hochschule f&uuml;r Technik Berlin</strong><br />
	Haus Bauwesen, Raum 409<br />
	Beate Keibel, Telefon:&nbsp; 4504-2993, E-Mail: familie@beuth-hochschule.de<br />
	Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 12 Uhr<br />
	um vorherige Anmeldung wird gebeten<br />
	<a href="http://www.beuth-hochschule.de/1497/" target="_blank">www.beuth-hochschule.de</a></p>
<p><strong>Familienb&uuml;ro an der HTW</strong><br />
	Julia Sommer, E-Mail: julia.sommer@htw-berlin.de<br />
	<a href="http://www.htw-berlin.de/Studium/Studienberatung/Studium_mit_Kind.html" target="_blank">www.htw-berlin.de</a></p>
<p><strong>Familienb&uuml;ro HWR</strong><br />
	Campus Sch&ouml;neberg, Haus A, Raum 2.06<br />
	Henriette Stapf, Telefon: 030-857 89-434, E-Mail: familienbuero@hwr-berlin.de<br />
	B&uuml;rozeiten: Mo, Di, Mi, Do 10 bis 14 Uhr<br />
	pers&ouml;nliche Beratungstermine nach Vereinbarung<br />
	<a href="http://www.hwr-berlin.de/hwr-berlin/beauftragte/beauftragte-gemaess-gesetzlicher-bestimmungen/frauenbeauftragte/familienbuero/" target="_blank">www.hwr-berlin.de</a></p>
<h2>Welche hochschulspezifischen Regelungen/Rahmenbedingungen sind f&uuml;r Studierende mit Familie wichtig?</h2>
<p>Studien- und Pr&uuml;fungsordnungen der jeweiligen Hochschulen regeln auch familienunterst&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen, wie z.B. Urlaubssemester, Ersatzleistungen (bei Fehlzeiten), Verl&auml;ngerung der Abgabezeiten f&uuml;r Arbeiten, Pr&uuml;fungen bei Krankheit des Kindes oder die bevorzugte Zulassung bei teilnehmerbeschr&auml;nkten Lehrveranstaltungen.</p>
<h2>Kinder in der Uni</h2>
<p>Kinder k&ouml;nnen auch mal mit an die Uni genommen werden. Eltern-Kind-Arbeitszimmer, der Verleih von mobilem Spielzeug, kostenloses Mensaessen f&uuml;r die Kleinsten, Ferienangebote etc. erleichtern die Mitnahme. Genauere Informationen dazu sind auf den jeweiligen Webseiten der Hochschulen zu finden.</p>
<h2>Kinderbetreuung</h2>
<p>Das Studentenwerk unterh&auml;lt an einigen Hochschulen direkt auf dem Campus Kindertagesst&auml;tten, deren &Ouml;ffnungszeiten sich an den Bed&uuml;rfnissen von studierenden Eltern ausrichten. Diese Kitas befinden sich an der Technischen Universit&auml;t, der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht, der Freien Universit&auml;t, der Universit&auml;t der K&uuml;nste und der Beuth Hochschule f&uuml;r Technik.<br />
	<a href="http://www.studentenwerk-berlin.de/kita/index.html" target="_blank">www.studentenwerk-berlin.de/kita/index.html</a></p>
<p>Umfangreiche Hinweise zur Kinderbetreuung in der Stadt gibt es auf berlin.de. Hier sind die wichtigsten Basisinformationen zum Thema zusammengestellt: vom Kitaverzeichnis, &uuml;ber die Betreuungsm&ouml;glichkeit durch eine Tagesmutter bis zu den detaillierten Kosten und einem Antragsformular.<br />
	<a href="http://www.berlin.de/sen/familie/kindertagesbetreuung/index.html" target="_blank">www.berlin.de/sen/familie/kindertagesbetreuung/index.html</a></p>
<h2>Finanzielle Erleichterungen f&uuml;r Studierende mit Familie</h2>
<p>Einen guten &Uuml;berblick erh&auml;lt man bei der Sozialberatung des Berliner Studentenwerkes, die an drei Standorten eine pers&ouml;nliche Beratung anbietet. Hier gibt es wertvolle Hinweise zu finanziellen Hilfen f&uuml;r Schwangere und junge Eltern, zur&nbsp; Antragsstellung bei Stiftungen, zur Kinderbetreuung, zur Studienfinanzierung, zum BAf&ouml;G und den Verl&auml;ngerungsm&ouml;glichkeiten aufgrund von Schwangerschaft und Kindererziehung, zum Kinderbetreuungszuschlag, zum Sozialzuschuss des Studentenwerkes f&uuml;r Alleinerziehende im Studienabschluss oder Kredite.</p>
<p><strong>Sozialberatung</strong> f&uuml;r Studierende der TU, der UdK, der PFH, der IPU, der HDPK und der Hertie School<br />
	Hardenbergstra&szlig;e 34, 10623 Berlin-Charlottenburg<br />
	<a href="http://www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung/standorte/soz_tu/index.html" target="_blank">www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung/standorte/soz_tu/index.html</a></p>
<p><strong>Sozialberatung</strong> f&uuml;r Studierende der HU, der HTW, der Beuth HS, der KHB, der HfS, der HfM, der ASH und der KHSB<br />
	Franz-Mehring-Platz 2, 10243 Berlin-Friedrichshain<br />
	<a href="http://www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung/standorte/soz_hu/index.html" target="_blank">www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung/standorte/soz_hu/index.html</a></p>
<p><strong>Sozialberatung</strong> f&uuml;r Studierende der FU, der HWR, der EFB und der Charit&eacute;<br />
	Thielallee 38, 14195 Berlin-Zehlendorf<br />
	<a href="http://www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung/standorte/soz_fu/index.html" target="_blank">www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung/standorte/soz_fu/index.html</a></p>
<h2>Nachfolgend einige ausgesuchte unterst&uuml;tzende Informationen:</h2>
<p><strong>Mutterschutz f&uuml;r schwangere Studierende mit Job</strong><br />
	Studentinnen, die neben dem Studium arbeiten finden Informationen zu Mutterschutzfristen, Mutterschaftsgeld und Schutzvorschriften im Arbeitsrecht unter<br />
	<a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gesetze,did=3264.html" target="_blank">www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gesetze,did=3264.html</a></p>
<p><strong>Finanzielle Leistungen nach der Geburt</strong><br />
	Wissenswertes rund ums Eltern- und Kindergeld, den Kinderzuschlag oder zum Unterhaltsvorschuss bietet auch der Familienwegweiser des Bundesfamilienministeriums. Mit wenigen Klicks gelangt man hier zur Antragsstellung bzw. zur passenden Adresse in Wohnortn&auml;he.<br />
	<a href="http://www.familien-wegweiser-regional.de" target="_blank">www.familien-wegweiser-regional.de</a></p>
<p><strong>Praktische Unterst&uuml;tzung und individuelle Beratung nach der Geburt</strong><br />
	Projekt K&auml;nguru: <a href="http://www.kaenguru-diakonie.de" target="_blank">www.kaenguru-diakonie.de</a><br />
	Projekt Wellcome: <a href="http://www.wellcome-online.de" target="_blank">www.wellcome-online.de</a><br />
	Projekt Kikon: <a href="http://www.kikon-dwbo.de" target="_blank">www.kikon-dwbo.de</a><br />
	SHIA (f&uuml;r Alleinerziehende): <a href="http://www.shia-berlin.de/" target="_blank">www.shia-berlin.de</a><br />
	VAMV (f&uuml;r Alleinerziehende): <a href="http://www.vamv-berlin.de/index2.htm" target="_blank">www.vamv-berlin.de/index2.htm</a><br />
	Schreiambulanz: <a href="http://www.schreibabyambulanz.info" target="_blank">www.schreibabyambulanz.info</a></p>
<p><em>Autorin: Carola Wanzek, TU Berlin, Familienb&uuml;ro</em></p>
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