Schulbeginn – aufregend für die ganze Familie

Online gestellt von admin_un am 10. August, 2012

Am 11. August finden in Berlin die Einschulungsfeiern für die Erstklässler statt, am Montag danach beginnt die Schule dann „richtig“. Das ist nicht nur ein neuer, aufregender Lebensabschnitt für die Kinder, sondern bringt auch für Eltern viele ungewohnte Erfahrungen mit sich. Fragen und Unsicherheiten tauchen auf. elterninfo.net hat deshalb einige Tipps und Informationsquellen zusammengestellt.

Schulbeginn 2012 – Ein Ratgeber für Eltern der Schulanfänger

"Schulbeginn 2012" – die kostenlose Eltern-Broschüre der Bildungsverwaltung veranschaulicht die Schulorganisation und erläutert die Schulanfangsphase (Saph), jahrgangsübergreifendes Lernen (JÜL), jahrgangsbezogene Lerngruppen, offene oder gebundene Ganztagsschule und gibt Anregungen für die Vorbereitung der Kinder auf die Schule.
Download unter www.berlin.de

Zu Fuß zur Schule

Experten raten, Kinder zu Fuß zur Schule zu schicken, anstatt sie mit dem Auto dorthin zu kutschieren. Eigenständig den Schulweg zu meistern stärkt das Selbstbewusstsein und trainiert die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Kinder bewegen sich an frischer Luft, treffen unterwegs Freunde, nehmen die Jahreszeiten wahr und lernen ganz nebenbei das Wohnumfeld besser kennen. Außerdem wird die Umwelt geschont und das leidige – für Schüler gefährliche – Verkehrschaos durch „Eltern-Taxis“ vor den Grundschulen vermieden.
www.zu-fuss-zur-schule.de

Sinnvoll gefüllte Schultüte und gesundes Pausenbrot

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte appelliert an die Eltern lieber nur wenige Lieblingssüßigkeiten in den Schultüte zu stecken und diese stattdessen mit nützlichen oder witzigen kleinen Überraschungen wie Radiergummis oder Anspitzern, bunten Stiften, einer Trinkflasche mit passender Brotbüchse zu füllen. Für den Schulalltag gilt dann: Jeden Tag ein leichtes Schulfrühstück. Vollkornbrot mit Wurst oder Käse sowie Obst und Gemüse. Süße Joghurts und Quarkspeisen, Schoko- und Müsliriegel sind als Pausensnack nicht geeignet, weil sie viel zu viel Zucker enthalten. Kinderarzt Thomas Fischbach empfiehlt Eltern: „Lassen Sie sich nicht von der Werbung für dumm verkaufen. Auch wenn auf den Packungen mit Vitaminen und anderen wertvollen Nährstoffen geworben wird – Hauptbestandteile dieser Nahrungsmittel sind Zucker und Fett.“
www.kinderaerzte-im-netz.de

Schulbriefe vom Arbeitskreis neue Erziehung

Durch die informativen Schulbriefe vom Arbeitskreis neue Erziehung e.V. (ANE) erfahren Berliner Familien viel Wissenswertes über den Schulalltag  und erhalten praktische Tipps. Auch Lern- und Erziehungsfragen außerhalb der Schule  werden ausgiebig behandelt. Die kostenlosen Schulbriefe werden über die Schulen an alle Berliner Grundschuleltern verteilt. Zwei- bis dreimal jährlich bringen Kinder während der Grundschulzeit einen Schulbrief mit nach Hause.
www.ane.de/elternbriefe/schulbriefe.html
Beispiel: Schulbrief 1 – Schulanfangsphase…

Elternengagement in der Schule

Gleich zu Beginn des Schuljahres stehen auf den Elternabenden die Wahlen der Klassenelternvertreter an. Mütter oder Väter können als Elternvertreter über die gesetzlich vorgesehenen Gremien in Schulen „hinter die Kulissen schauen“ und mitbestimmen, denn das Berliner Schulgesetz bietet Eltern weitreichende Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Aber wo genau können Elternvertreter sich einbringen, was sind ihre Aufgaben und Pflichten, war ihre Rechte? Umfassende Informationen hierzu bietet der 34seitige „Leitfaden für Elternvertreter“, der auf der Webseite des Landeselternausschusses Schule (LEA) zum Download bereitsteht: www.lea-berlin.de. Selbstverständlich ist Elternmitarbeit in der Schule nicht auf Gremienarbeit beschränkt. Eltern können auch praktische Hilfe leisten, indem sie bei Schulfesten mit anpacken, Klassenräume streichen oder Ausflüge begleiten. Und wer die Arbeit von Lehrern und Erziehern verbindlicher unterstützen möchte, kann sich beim Förderverein „seiner“ Schule engagieren. Viele nützliche Informationen zur Arbeit der Fördervereine findet man bei deren Landesverband unter www.lsfb.de

 

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